Dokumentarfilm „Volker Schöbel“. 37 Min., Stuttgart, 2012 Buch, Regie, Kamera, Schnitt: Nataliya Gurevich
Musik: Remmy Canedo, Andrew Walsh, Oliver Frick

„Volker Schöbel“ erzählt über den Fotografen und Leiter der Freien Fotoschule Stuttgart. In begleitenden Interviews während der Arbeit und im Gespräch über seine Werke stellt sich der Künstler nach und nach selbst vor. Spontane und freie Momente assoziativen Sprechens in der freien Natur , die mit der analogen Fotokamera fotografiert wurden, wechseln sich ab mit reflektiertem Sprechen in Innenräumen (Wohnung, Atelier, Dunkelkammer,...). Während der Interviews entstehen so neue Werke und man sieht ihm beim Arbeiten über die Schulter. In diesen Gesprächen lernt man ihn und seine Kunst näher kennen und erfährt Vieles über die Impulse, Gefühle und Visionen, die ihn zu seinen Arbeiten antreiben.

Das Interessante an der Arbeit von Volker Schöbel für mich war, dass er experimentell in und mit der Natur arbeitet. Die Vielfalt der Natur und ihre Erscheinungen sind ihm in gleichem Maße Anregung und Material. So übt beispielsweise Wasser auf ihn eine starke Anziehungskraft aus und fordert ihn immer wieder aufs Neue heraus, mit ihm bildnerisch zu arbeiten. Die Kameraführung dokumentiert sein Schaffen und versucht darüber hinaus, das Entstehen der Bilder Volker Schöbels über das Vorstellen seiner Bildwelten nachvollziehbar zu machen.

Seit 40 Jahren benutzt er nur eine analoge Kamera (Leica M6) mit zwei Objektiven und fotografiert ausschließlich Schwarzweiss.

Im Film zeige ich auch in einigen Szenen seine Arbeit an der Freien Fotoschule Stuttgart, die Volker Schöbel gegründet hat. Er unterrichtet dort sehr aktiv und legt Wert auf ein gutes Verhältnis zur jüngeren Fotografengeneration, mit der er sich in ständigem und regem Austausch befindet.

Dokumentarfilm “Koka Nikoladze”, 2013, Deutschland, Stuttgart. Dauer: 21 Min. Sprache: Englisch
Buch, Regie, Kamera, Schnitt: Nataliya Gurevich
Musik: Koka Nikoladze

Ton: Koka Nikoladze, Günter Schlienz

„Jedes Fenster kann unterschiedliche Formen und Farben haben und gleichzeitig zum selben Haus gehören. Jeder Klang ist ein Teil der Musik und jeder dieser Klänge kann wiederum tausende von Farben und Formen in sich tragen. Diese Klänge können wiederum aus tausenden von Mikroklängen bestehen. Sie bringen uns in phantastische Sphären, ziehen uns an und lassen uns fliegen.“

Der 22 jährige Komponist Koka Nikoladze stammt aus Georgien und studiert an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart neue Musik und Komposition.
Er experimentiert, sucht und findet neue Möglichkeiten in Bereich der akustischen und elektronischen Klänge.

In dem Film Koka spricht er über seine musikalische Fantasie. Er schildert, wie er die Welt musikalisch verbindet. Mit abstrakten Klangmitteln überträgt er seine Wahrnehmung der Realität in eine Komposition seiner Sichtweise und schafft es dadurch eine neue Wirklichkeit des Klanges zu erschaffen.

Die bildhafte Sprache des Films verläuft wie eine parallele Linie zur Musik von Koka Nikoladze. Wie eine bildnerische Übersetzung der Musik für den Betrachter.
Dies stimmt mit der subjektiv, persönlichen visuellen Wahrnehmung der Regisseurin überein und wird als Klänge und musikalische Texturen hör- und sichtbar.

Koka Nikolause_Nataliya Gurevich

Imagefilm “Voxativ”, 2013, Deutschland, Stuttgart. Dauer: 14 Min.

Sprache: Deutsch
Produktion, Buch, Regie, Kamera, Schnitt: Nataliya Gurevich

Musik: Christoph Rinnert

“Stress und Freiheit”, 2016, Dokumentarfilm über Jorinde Voigt, 26 Min.,
Buch, Regie, Schnitt, Sounddesign: N. Gurevich, Musik: S. Charisius, M. Bidin.

Screening bei “Pavillon of Reflections” (26.06.2016-18.09.2016),
Manifesta 11, Zürich

Reportage „Musik verbindet Kulturen”, 2018, Deutschland, Stuttgart. Dauer: 5 Min. Sprache: Deutsch
Redaktion, Schnitt: Nataliya Gurevich
Kamera: Nataliya Gurevich, Jean-Pierre Pallavicini

Filmproduktion: Sozialunternehmen Neue Arbeit

 

Die Einbürgerungsfeier hat eine Tradition in der Landeshauptstadt Stuttgart. Seit 2002 laden der Oberbürgermeister zwei mal jährlich alle Neu Eingebürgerten ins Rathaus ein, um mit ihnen diesen besonderen Moment zu feiern.

Musik verbindet Kulturen und dafür steht das Orchester der Kulturen und der Chor Anima Musica. 

Reportage „23. Filmschau Baden-Württemberg”, 2018, Deutschland, Stuttgart,

Dauer: 28 Min.
Sprache: Deutsch
Redaktion, Schnitt: Nataliya Gurevich

Kamera: Nataliya Gurevich, Jean-Pierre Pallavicini

Filmproduktion: Sozialunternehmen Neue Arbeit

Zum 23 Mal ist in Stuttgart der rote Teppich für die besten Regisseure, Schauspieler und Produzenten des Landes ausgerollt worden. Im Blitzlichtgewitter präsentiert die Filmschau viele neue Filme und neue Talente (und neue Gesichter), nicht nur aus Baden Württemberg. Im Metropolkino im Herzen Stuttgarts erleben die Besucher Persönlichkeiten des deutschen Films hautnah. Die 23. Filmschau Baden-Württemberg bietet ebenso einen umfassenden Einblick in die kreative Arbeit der Studierenden der hiesigen Filmhochschulen, (allen voran der Filmakademie Baden-Württemberg,) fördert den Nachwuchs mit dem Jugendfilmpreis und lockt natürlich auch berufserfahrene und erfolgreiche Filmemacher an.